„Intervention“ im Erzbistum Köln…

Wieso muss ich Opfer eigentlich „aufklären“-das wäre Aufgabe der Verantwortlichen, dies transparent zu tun. Und Sie billigen die Einschätzung des Vertuscherprovinzisls. Unfassbar.

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Am Dienstag, Februar 22, 2022, 5:47 PM schrieb Maximilian.Broeckermann@Erzbistum-Koeln.de:

Sehr geehrte…,

vielen Dank für Ihre E-Mail und die Weiterleitung der Unterlagen.

Aufgrund der fehlenden Personalverantwortung gegenüber dem beschuldigten Pater sowie der Dominikaner-Provinz Teutonia e.V. und der damit verbundenen datenschutzrechtlichen Regelungen kann ich keine Nachuntersuchung anstreben, ob in Bezug auf Ihre Meldung korrekt verfahren wurde. Die Orden sind von den Bistümern selbstständige Institutionen.

Laut Ihren weitergeleiteten Unterlagen wurde Ihnen ein Gespräch mit der unabhängigen Missbrauchsbeauftragten des Ordens angeboten. Sollten Sie Bedenken an der Aufarbeitung Ihrer Meldung haben, möchte ich Ihnen anraten, sich mit dieser Person in Verbindung zu setzen.

Zusätzlich zu der in den Unterlagen genannten Missbrauchsbeauftragten wird im Internet auch ein Herr Dr. Thomas Weckback als Ihre Ansprechperson genannt.

Schießgrabenstr. 14

86150 Augsburg

E-Mail: tweckbach@seitz-partner.de

Telefon: 0821-345 85 21

Ich wünsche Ihnen für die Aufklärung alles Gute und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

im Auftrag

Maximilian Bröckermann

Referent für Intervention

Erzbistum Köln | Generalvikariat

Stabsstelle Intervention

Marzellenstr. 32 | 50668 Köln

Postanschrift:

Erzbistum Köln | 50606 Köln

Telefon 0221 1642 1823

maximilian.broeckermann@erzbistum-koeln.de

www.erzbistum-koeln.de

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nicht zur Weiterleitung bestimmte – Korrespondenz. Sollten Sie
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Gesendet: Donnerstag, 17. Februar 2022 16:46
An: Bröckermann, Maximilian – 21016 Intervention <Maximilian.Broeckermann@Erzbistum-Koeln.de>
Betreff: WG: Dominikaner-Provinz Teutonia e.V. – Ihre Anfrage vom 16. Dezember 2021 nach Auskunft nach § 17 KDR-OG

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Gesendet: Sa., Feb. 12, 2022 at 9:53

Betreff: Dominikaner-Provinz Teutonia e.V. – Ihre Anfrage vom 16. Dezember 2021 nach Auskunft nach § 17 KDR-OG

12.02.2022

Stellungnahme zu den mir zugeleiteten Unterlagen und vor allem das Vernehmungsprotokoll laut Anlage betreffs des Missbrauchs durch den Sex-Pater kleine Bornhorst, in Mainz auch Jahre nach seinem Weggang noch immer „OralPater“ genannt.

Es macht mich fassungslos, in den mir heute zugänglich gewordenen Unterlagen zum ersten Mal über die Einlassungen des Oralpaters zu lesen, der mich in seiner nur partiell nicht mehr vorhandenen Erinnerung in Bezug auf die investigativen Fragen zu meinen erogenen Zonen dann seiner Erinnerung wiederum folgend dann doch als seinerzeit de facto „psychisch krank“ bezeichnen kann. Es habe des Weiteren zu seinen Aufgaben gehört als Novizensexpater, den „jungen Männern“ solche Fragen zu stellen, wo genau sie beim Sex erregt und „feucht seien“.

Ich erspare mir Kommentierungen, die in einer Reihe von Äußerungen anderer „kirchlicher Repräsentanten“ zu sehen sind. Das so jemand noch als Pater tätig sein darf, wirft ein bezeichnendes Bild auf die Missbrauchsbrüder.


Ich habe mich entschlossen, den gesamten Komplex nunmehr websitig öffentlich zu machen, um vor diesem Orden und den dortigen Vertuschern und ihren Tätern eindringlichst zu warnen.


Unfassbar.

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