Vertuschen

Das Vertuschen in den (Erz-) Bistümern Mainz, Dresden-Meißen und Köln geht weiter.

Die dortigen Bischöfe lassen „Priester“ im Amt, die sich übergriffig verhalten haben: Weil sie offenkundig, wenn es darauf ankommt, so weiter machen wollen, wie bisher.

Kommentar zum „Abschied“ von Administrator Steinhäuser, der Kardinal Woelki in seiner vertuschungsbedingten Abwesenheit aus dem Erzbistum zu vertreten hatte: „Der Erzbischof und die Christen im Erzbistum liegen sich nicht in den Armen, bekennen Ihre Schuld und feiern Versöhnung. Wenn man den Umfragen folgt, scheinen viele Gräben noch tiefer und unüberbrückbarer als zuvor. Die Probleme sind nicht gelöst.“

Sehr geehrter Herr Steinhäuser, mir ist nicht ersichtlich, welche“ Schuld“ die Christen im Erzbistum Köln an der Situation Ihres Erzbischofs haben sollten. Die andauernden Versuche Kirchenoberer, die Rollen zwischen Tätern und deren Vertuschern und den Opfern unkenntlich zu machen, sind gerade am Aschermittwoch unerträglich und lassen mich fragen, ob Sie das Grunddilemma eigentlich haben verstehen wollen. 

Kommentar zur Meldung des Vertuscher-Vorsitzenden der Deutschen Vertuscher-Konferenz, Bätzing, zur Vollversammlung der deutschen Vertuscher-Bischöfe am 08.03.2022 : Straffällige Priester sollen künftig besser kontrolliert werden…
Unfassbar, welche drastischen Reformschritte die Deutsche Bischofskonferenz auf einmal so ganz unerschrocken und konsequent geht… Einen Laie, der auch nur etwas Kritisches denkt, würde man längst im hohen Bogen hinausgeworfen haben. Wem folgen diese Herren eigentlich? Jesus definitiv nicht.

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